> Unsere neue Lernkultur

 

 

Jedem Kind gerecht werden…  , alle lehren, alle lernen… , den Kindern eine Stimme und das Wort geben… , Interessen berücksichtigen…., Unterricht öffnen…., Lernen und Lernwege transparent machen….,  Leistungskriterien klären…,… mit diesen Zielen haben sich die Kolleginnen auf den Weg gemacht, eine neue Kultur des Lernens und Leistens zu etablieren.

 

Das demokratische Leben und Lernen findet in einem rhythmisierten, fächerübergreifenden Schulalltag sowohl in altersgemischten als auch in klassenbezogenen Lerngruppen statt.

Individualisierung und Kompetenzorientierung sind die Kernprinzipien des Gesamtunterrichts unserer Schule. Es gibt zwei bis drei Lernzeiten zu jeweils 100 Minuten am Tag. Phasen des individualisierten Arbeitens an Lerninhalten oder zu einem Interessenschwerpunkt wechseln mit Arbeiten an gemeinsamen Vorhaben bzw. Projekten ab.

 Heterogenität und Individualisierung des Unterrichts

Das Lernbüro findet täglich für alle Klassen in der ersten Lernzeit statt. Geöffnete Türen, freie Wahl der Arbeitsplätze und Sozialformen, Arbeiten an individuellen Wochen- und  Arbeitsplänen sowie selbstbestimmte Lernphasen prägen das eigenverantwortliche Lernen. Im Lernbüro werden jedem einzelnen Kind die größtmöglichen Kompetenzzuwächse ermöglicht. Jedem Einzelnen wird die Verantwortung für das eigene Lernen zugetraut und zugemutet. Kinder beraten sich gegenseitig und lernen voneinander. Jedes Kind ist aktiv mitverantwortlich für das eigene Lernen und beteiligt sich an der Gestaltung des Unterrichts indem es

  • sich eigene Ziele setzt

  • Lernstrategien anwendet und Lernfreude hat

  • den eigenen Lernweg in eigenen Lerntempo geht

  • über seinen Lernprozess mit anderen spricht

  • von anderen lernt

  • seinen Lernstand kennt und Lernentwicklung reflektiert

  • Kompetenzen entwickelt und eigenen Kompetenzen vertraut

Das Lernbüro

Die Aufgaben der Lehrerinnen an der Regenbogenschule haben sich in den letzten Jahren verändert. Als Lernbeobachter unterstützten sie die Kinder bei der Aneignung ihrer Kompetenzen. Die Kolleginnen sind beratende Begleiterinnen, die den Kindern Orientierung und Strukturierung für ihren individuellen Lernweg anbieten, Zielvorgaben beschreiben, mit den Kindern gemeinsam ihren Lernweg bewerten und bei der Umsetzung der Lerndokumentation helfen.

Die Lehrerinnen bieten geeignete differenzierte Materialien zur optimalen Unterstützung des individuellen Lernprozesses und eröffnen Freiräumen für Gespräche, Präsentationen und Reflexionen.

Sie entwickelten Instrumente für Lernentwicklungsdokumentationen und Zielvereinbarungen, Kompetenzraster, Jahrespläne und Lernbegleiter,  Logbuch für Zielvereinbarungen, individuelle Wochen-, und Arbeitspläne sowie Stufenpläne im Lernjournal.

In dem Lernjournal sammelt jedes Kind Nachweise über erbrachte Leistungen in Form von Urkunden, Zertifikaten, Lernbeweisen, Fotos oder anderen Formen der Dokumentation.

Individuelle Lernbegleitung

Feedback- und Lobkultur

An der Regenbogenschule finden regelmäßig  Feedbackgespräche und Selbstevaluationen statt, in denen das Rederecht in erster Linie beim Kind liegt:

 

  • Ziel- und Bilanzgespräche (Kindersprechstunde mit Besprechung der neuen Zielvereinbarung, alle 2-3 Wochen,)

  • Reflexionskreise (täglich im Lernbüro)

  • Selbsteinschätzung im Logbuch (Ziele der Woche erreicht? Wie war mein Lernen? Habe ich unsere Rechte beachtet? )

  • Selbsteinschätzung (Checklisten im Hausaufgaben-,  Wochen-, und Arbeitsplan, Leistungsnachweise und Lernbeweise)

  • Schüler-Eltern-Lehrerinnengespräch (2-3 jährlich, Schüler/innen, Eltern, und Lehrerinnen. Einschätzungsbögen werden miteinander verglichen und daraus Ziele vereinbart

  • Selbst-, und  Schülerfeedback und Würdigung bei regelmäßigen Präsentationen

Lernen nach Neigung und Interesse in den Werkstätten

Alle Schülerinnen besuchen an zwei Tagen in der Woche für acht Wochen verpflichtend eine Werkstatt, in der sie ihren Interessen nachgehen können. Dabei können sie aus vielfältigen Angebote der Lernbereiche Musik, Kunst, Umwelt oder Kinderrechte wählen (z. B. Trommeln, Rappen, Chor, Malen, Mosaike, Wasser, Skulpturen für Kinderrechteweg herstellen). Die Werkstätten sind jahrgangsgemischt. In den Werkstätten gezeigte Leistungen werden in Zertifikaten dokumentiert und im Lernjournal/ Portfolio als Schatz gesammelt.

Werkstätten

Projektlernen

Die Beteiligung von Kindern ist eine grundlegende Voraussetzung für den Bestand unserer Demokratie. Kinder müssen lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und ihre Interessen zu vertreten. Demokratieerfahrung und Handlungs- und Gestaltungskompetenzen werden gefördert und finden immer in Anbindung an Lernen und Unterricht statt. Ein zentraler Bestandteil des Lernens an unserer Schule ist die Arbeit und das Lernen in Projekten. Neben eigenen Umwelt- Projekten, die sich aus den Fragen einzelner Kinder zur Welt ergeben, gibt es Schul-Projekte, die als Jahresarbeit geplant und gestaltet werden.

Die Kinderrechte - Projekte orientieren sich an den pädagogischen Leitgedanken der Schule. Mitsprache, aktive Mitgestaltung und Beteiligung von Kindern, Eltern, Lehrerinnen und außerschulischen Partnern sind durchgängige Prinzipien des Bausteins  “Verantwortung“.

Projekte zur Bekanntmachung der Kinderrechte werden im  Projektlernen und in den Kinderrechte- Werkstätten mit Schülern gemeinsam entwickelt und durchgeführt. 

Verantwortung und Partizipation

Regenbogenschule Schalkenbach / GSSchalkenbach@brohltal-schulen.de  /  Tel.: 02646-513

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